Krimi über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit - Leonhard Seidl las aus seinem neuen Buch

Er ist ein lieb gewordener Gast bei der WALI geworden. Schon zum dritten Mal las der Autor Leonhard Seidl in den Räumen unseres Trägers. Diesmal hatte er seinen neuen Roman „Fronten“ dabei.

Es geht um einen bosnischen Waffensammler, der Amok läuft, einen »Reichsbürger«, der auf Rache sinnt und eine muslimische Ärztin, die zwischen die Fronten gerät. 

Fronten ist inspiriert von einem wahren Fall aus dem Jahr 1988. Im oberbayerischen Dorfen erschoss ein Mann aus Jugoslawien drei Polizisten, was eine Welle fremdenfeindlicher Reaktionen auslöste. Bis heute hält das Landratsamt Erding Schriftstücke über den Fall unter Verschluss.

Seidl fesselte die über 30 Zuhörer mit seiner intensiven Art zu lesen und brachte die Anwesenden zum Nachdenken über Rassismus und Fanatismus in einer Gesellschaft voller Angst und über den Mut, sich dem entgegenzustellen. Die Veranstaltung wurde gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie fördern!“. 

 

 

 

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