Projekte

Begegnung - Kunstausstellung im Westend 2016

Noch bis Ende des Jahres ist im Wetzlarer Westend die Kunstausstellung "Begegnung" zu sehen, bei der über 40 Bilder und Objekte von 12 Einzelkünstlern und 6 Gemeinschaftswerke ausgestellt werden. Begegnung ist nicht nur der Titel der Kunstausstellung der Arbeitsloseninitiative im Lahn-Dill-Kreis WALI e. V., die ab 6. Oktober eröffnet wurde, sondern auch Konzept. In den Kunstgruppen der WALI kommen Menschen zum gemeinsamen kreativen Tun zusammen. Menschen, von denen viele aufgrund von Langzeitarbeitslosigkeit und daraus folgenden Problemen wie Verschuldung, Depression oder Sucht in den letzten Jahren vereinsamt sind und sich nicht mehr unter Menschen wagten. Dazu noch diejenigen, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen dem Arbeitsmarkt gänzlich nicht mehr zur Verfügung stehen.

Bunte Vogelscheuchen im Stadtteilgarten 2015

Das Projekt „Tagesstruktur“ bietet Menschen, die insbesondere aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, eine Möglichkeit, gemeinsam mit anderen ihren Tag mit sinnvollen Tätigkeiten zu bestreiten.

Im Jahr 2015 fand jeden Dienstag findet unter Anleitung von Diplom-Pädagogin und Kunsttherapeutin Martina Bodenmüller ein Kreativkurs statt, bei dem Einzel- und Gemeinschaftsarbeiten entstehen. So gestalteten die Teilnehmer/innen aus Gips, Farben, Schnur und Naturmaterialien ein Gemeinschaftsbild für den Gruppenraum, bemalten T-Shirts und Stofftaschen und fertigten Collagen an.

Kunstprojekt Inklusion 2013

Beim Bemalen der FigurenJeder ist wertvoll - jeder gehört dazu! - das soll der Figurengarten ausdrücken, der im Sommer 2013 im Kunstprojekt im Interkulturellen Garten im Wetzlarer Westend entstanden ist.

Kreativprojekt von April bis November 
Unter der Leitung von Martina Bodenmüller, Diplom-Pädagogin und Kunsttherapeutin aus Gießen, arbeitete  von April bis November 2013 eine Gruppe von ca. 25 Erwerbslosen kreativ zum Thema „Inklusion“.

„Gartenjahr 2013“

Auch in diesem Jahr sind viele helfende Hände bereit, dem Interkulturellen Garten der WALI wieder ein neues Gesicht zu geben. Viel Fleiß und Schweiß stecken in diesem wunderbaren Stück Erde. Und irgendwann wird sich keiner mehr daran erinnern, wie trostlos und verwildert dieser kleine Fleck am Waldrand einmal ausgesehen hat.

„Gründung der Kulturloge Lahn-Dill“ Kulturelle Teilhabe für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln

Kurzbeschreibung des Projekts
Kultur und Bildung sind unentbehrliche Bestandteile einer demokratischen Gesellschaft und sollten für alle Bevölkerungsschichten zugänglich sein. Doch die Realität sieht oft anders aus. Viele Menschen sind aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation nicht in der Lage, Kulturveranstaltungen zu besuchen.
Es gibt es auch hier ab August eine Kulturloge, die es sich zum Ziel gesetzt hat, neue Möglichkeiten der Teilhabe für Menschen mit geringem Einkommen zu schaffen. Idee und Absicht der Kulturloge im Lahn-Dill-Kreis ist es, diesen Personenkreis kostenfrei am kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu lassen. Hauptzweck der Kulturloge ist es, Freikarten oder vergünstigte Angebote für kulturelle Veranstaltungen aller Art einzuwerben und diese an Menschen mit geringem Einkommen weiter zu vermitteln.

„Gruppe eins: Bildung als Strafe“ Projekt mit straffälligen Jugendlichen aus dem LDK

Kurzbeschreibung des Projekts
Die Erfahrung des Vereins und die Auswertung von Modellprojekten (u.a. „Mit Kreativität und Eigeninitiative zum Wiedereinstieg in das Berufsleben“) zeigen, dass niedrigschwellige und kreative Angebote besonders im Rahmen von Kulturprojekten geeignet sind, Erwerbslose zum Lernen zu motivieren und den Kontakt zum ersten Arbeitsmarkt wieder herzustellen. Im Projekt soll ein vielschichtiges Theaterstück mit einer Gruppe von bildungsfernen Jugendlichen umgesetzt werden.

„Der Interkulturelle Garten in seiner dritten Phase“ Gartenbau als Integrations- und Bildungsarbeit

Kurzbeschreibung des Projekts
Wir betreiben einen Interkulturellen Garten im Wetzlarer Westend, den wir neben dem reinen gärtnerischen Tätigkeitsfeld auch als „Sprungbrett“ zu anderen Aktivitäten begreifen: auf der sozialen Ebene wollen wir den Kontakt zwischen völlig unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und aus verschiedenen Nationalitäten fördern. Daneben wird das gesundheits- und ernährungspraktische Wissen der Teilnehmer erweitert. Auf der soziokulturellen Ebene sehen wir die Schwerpunkte in der sozialen Integration, der Nachbarschaftshilfe und der Familienbetreuung. Flankiert werden solche Aktivitäten durch das Erlernen der deutschen Sprache und der Förderung des kulturellen Austausches bei Bürgern mit Migrationshintergrund, die sich am Gartenprojekt aktiv beteiligen.

„Leben mit wenig Geld – 3. Auflage“ Ein Ratgeber für Menschen mit wenig Geld

Kurzbeschreibung des Projekts
Die Broschüre „Leben mit wenig Geld – Ein Ratgeber“ ist im Kontext einer Maßnahme von Betroffenen entstanden, die sich nun schon seit mehreren Jahren mit der titelgebenden Thematik befassen.
Der Ratgeber soll Menschen mit geringen finanziellen Mitteln eine Orientierungshilfe, ein Rat- und Tippgeber sowie eine Materialsammlung sein, die es ihnen ermöglicht, ihr alltägliches Leben etwas sorgenfreier zu gestalten und bei Problemen den richtigen Anlaufpunkt bzw. die richtige Adresse zu finden.
Neben konkreten Spar- und Rechttipps, enthält die Broschüre eine umfangreiche Adressensammlung, die
es den Ratsuchenden ermöglicht, bei Notlagen den richtigen Anlaufpunkt zu ermitteln.

„Die Zeitschrift Zoom“ Herausgabe einer internen Zeitschrift der Initiative

Kurzbeschreibung des Projekts
Eine Arbeitsloseninitiative arbeitet nie im politikfreien Raum. Jeder, der auf Sozialleistungen angewiesen ist, sieht sich gezwungen, sich mit gesellschaftlichen Pflichten , Zwängen und Rechten auseinander zu setzen. Aus diesem Grund gab es regelmäßig recht hitzige Debatten und Diskussionen zwischen den Teilnehmern unserer Initiative.
Hinzu kommt ein großes kreatives Potential bei unseren Mitarbeitern. Manche hatten sich über Jahre mit dem Thema „Gesunde Ernährung“ beschäftigt, wieder andere waren echte Musikfans und kannten sich prächtig auf diesem Gebiet aus.
Aus diesen zwei Impulsen entstand die Idee, ein Forum zu schaffen, in dem sich unsere Klienten darstellen können.

“Nachbarschaftliche Dienste im Westend“ Übernahme von Arbeiten und Dienstleistungen rund um das NBZ

Kurzbeschreibung des Projektes
Die WALI ist seit Beginn der Förderperiode „Soziale Stadt“ mit unterschiedlichsten Projekten im Stadtteil „Westend/ Silhöfer Aue“ aktiv. Durch die Möglichkeit einer Projektförderung über HEGISS (Hessische Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt) konnten wir drei Jahre lang (2008 bis 2010) die Infrastruktur des Nachbarschaftszentrums nutzen. Durch die intensive Zusammenarbeit sind einige Kontakte entstanden, denen wir uns verpflichtet fühlen und die wir im Rahmen einer freiwilligen Kooperation mit dem Quartiersmanagement und seinen Partner und Nutzern gerne fortsetzen.

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